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Siempelkamp 2009 mit zweitbestem Geschäftsergebnis seiner Geschichte
26-05-10 15:35
 

Krefeld/Düsseldorf, 04.05.2010 - Die G. Siempelkamp GmbH & Co. KG, ein international tätiger mittelständischer Technologiekonzern mit Hauptsitz in Krefeld, hat im Krisenjahr 2009 mit einem Gruppenumsatz von 555 Mio. € das zweitbeste Geschäftsergebnis in ihrer 127jährigen Geschichte erzielt. Alle nationalen und internationalen Fertigungsstandorte sind bis ins Jahr 2011 voll ausgelastet.

 

 

Die weltweit tätige Siempelkamp Gruppe mit ihren drei Geschäftsbereichen Maschinen- und Anlagenbau, Guss- und Nukleartechnik ist unter anderem Weltmarktführer für kontinuierliche Pressenstraßen für die Holzwerkstoffindustrie. Für alle drei Tätigkeitsfelder kann 2009 eine positive Bilanz gezogen werden: Der Auftragseingang lag mit 329,8 Millionen Euro zwar deutlich unterhalb des Wertes aus dem der Rekordjahre 2007 und 2008 - aber „mit dem Gesamtumsatz von 555 Millionen Euro und einer EBITDA-Rendite von 8 Prozent können wir für das Krisenjahr 2009 mehr als zufrieden sein“, so Dr. Hans W. Fechner, Sprecher der Geschäftsführung der G. Siempelkamp GmbH & Co. KG.

 

 

„Die Unternehmenszahlen für 2009 bestätigen unseren Ausblick aus dem letzten Jahr: Siempelkamp trotzt der Krise und nutzt konsequent seine Chancen. Auch 2010 werden wir voll ausgelastet sein und weiterhin schwarze Zahlen schreiben“, stellt Dr. Fechner weiter fest und ergänzt: „Inzwischen ziehen zudem Projektlage und Auftragseingang wieder an – wir profitieren von unseren Exportchancen in die Wachstumsmärkte der Welt – China, Südamerika und Russland.“

 

 

 

 

Fortsetzung der weltweiten Expansion und der Investitionen am Standort Krefeld

 

 

Siempelkamp nutzte im zurückliegenden Geschäftsjahr gezielt die Chancen zur internationalen und nationalen Expansion durch Unternehmensübernahmen und die Erweiterung vorhandener Fertigungskapazitäten. Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde im Dezember 2009 die Mehrheitsbeteiligung bei der CMC Texpan, einem Spezialisten für die Holzaufbereitung mit Sitz im italienischen Colzate bekannt gegeben. Im Januar 2009 hatte das Krefelder Familienunternehmen bereits den ostfriesischen Spezialkranbauer E&W in die Gruppe integriert. Die Hombak Maschinen- und Anlagenbau GmbH, einen Hersteller von Zerspanungsmaschinen aus Bad Kreuznach übernahm Siempelkamp im Juni 2009. Im Rahmen eines mehrjährigen Investitionsprogramms konnte daneben ein weiterer Bauabschnitt zur Erweiterung der Fertigung in Krefeld abgeschlossen werden. Zum Jahresanfang 2010 startete die nächste Erweiterungsphase mit einem Volumen im zweistelligen Millionenbereich.

 

 

 

 

Neue Produkte ergänzen ab 2010 Leistungsangebot im Bereich Erneuerbare Energien

 

 

Allein die Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau GmbH & Co. KG vermeldete 2009 neue Aufträge im Wert von 200 Millionen Euro. Darunter befinden sich Bestellungen über vier große Holzverarbeitungsanlagen der Baureihe ContiRoll und vier der speziell für China entwickelten Vier-Fuss ContiRoll-Pressenlinien. Anfang 2010 erweiterte Siempelkamp sein Angebot für die Erzeugung Erneuerbarer Energien um schlüsselfertige Biomasse-Heizkraftwerke mit Feuerleistungen bis 60 Megawatt (MW) und einer elektrischen Leistung bis 10 MW. Die technische Basis bilden 50 weltweit in Betrieb genommene Energiezentralen für die Erzeugung von Prozesswärme, Dampf, Heißwasser und Strom als Bestandteil kompletter Holzverarbeitungsanlagen. Mit der unternehmenseigenen Gießerei in Krefeld ist Siempelkamp ein führender Zulieferer für die heimische Windkraft-Industrie und in der Produktion von Gussteilen mit Gewicht bis 300 Tonnen weltweit führend. Im Geschäftsbereich Nukleartechnik reicht das Leistungsangebot von Komponenten für die Aus- und Nachrüstung über den Rückbau bis zur Stilllegung kompletter Kernkraftwerke.

 

Dr. Hans W. Fechner: „Anknüpfend an unser großes Know-how in allen Stufen der Holzverarbeitung haben wir Biomasse-Kraftwerke zu einem eigenen Produkt geformt. Damit verstärken wir die Präsenz im Zukunftsmarkt der Erneuerbaren Energien weiter. Unsere erfolgreiche Diversifizierungsstrategie entlang der Kernkompetenzen in Spezialmaschinenbau, Nuklear- und Gusstechnik setzen wir zukünftig mit innovativen Produkten und Leistungen für den Bereich der Energieerzeugung auf Basis von Renewables fort.“

 

 
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